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CRASHART

Dienstag, August 01, 2006

Tesla Coil

Nicola Tesla with Tesla-Coil

Hallo liebe Leser,
ich habe letztens meine alten Command&Conquer Spiele aus dem Regal gezogen, und als ich so vor mich hingespielt habe, sind mir diese Tesla-Spulen aufgefallen. Diese großen Türme die quasi aus dem nichts riesige Blitze erzeugen. Ich habe mich gefragt ob es möglich wäre so ein Gerät nachzubauen und habe mich etwas mit der Geschichte einer Tesla-Spule (eng.: Tesla-Coil) befasst.

Der Tesla-Transformator wurde nach seinem Erfinder und Erbauer Nikola Tesla (1856-1943) benannt. Er ist ein Transformator zur Erzeugung hochfrequenter Wechselströme mit sehr hoher Spannung. Das Ziel Tesla´s, beim Bau seines Transformators war es, Drahtlos Energie zu übertragen, dafür eignete sich die Tesla Spule jedoch nicht.


Tesla-Schema


Aber was ist denn nun eine Tesla-Spule?? Wie wird Sie aufgebaut??
Im Prinzip besteht eine Tesla-Spule aus 2 voneinander unverbundenen Spulen (Primärspule und Sekundärspule). Ein Kondensator liefert den nötigen Strom um die Primärspule aufzuladen. Die Primärspule erzeugt durch die Interaktion mit der Sekundärspule eine Spannung. Diese Spannung erreicht ein so hohes Maß, das sie sich an der Luft entlädt. Hierdurch entstehen die eindrucksvollen Lichtblitze.
Der Tesla-Transformator ist im engeren Sinne gesehen kein eigentlicher Trafo, da er einige Merkmale besitzt welche ihn von solchem unterscheiden. Diese wären wie folgt:

  • er besitzt KEINEN Kern

  • die Spulen sind nur durch räumliche Nähe gekoppelt

  • er besteht aus zwei Schwingkreisen, welche in Resonanz zueinander sind

  • die Energie wird durch diese Resonanz übertragen



Für den Bau einer Tesla-Spule benötigt man folgende Materialien:

  • Einen Leistungsfähigen Trafo mit ca. 100 bis 5000W und einer Ausgangsspannung von ca. 4 bis 20 kV (4000 bis 20000 Volt;)). Ein Fernsehr-Trafo müsste also gehen.

  • Den Primärkondensator. Dieser sollte 1 bis 100 nF bei einer Spannungsfestigkeit von 8 bis 40 kV haben. Solche Kondensatoren sind auf dem normalen Markt aber kaum zu finden also einfach ein paar normale Kondensatoren in Reihe schalten bis die benötigte Spannungsfestigkeit erreicht ist.

  • Spulen: Die Primärspule mit ihrer Flachen Wicklung wird um die Sekundärspule gelegt und ist nur lose gekoppelt. Die Sekundärspule befindet sich im inneren der Primärspule und ist mit ca. 500 bis 2000 Wicklungen gedreht. Als Spulenkörper kann ein altes Abflussrohr mit 5 bis 30 cm Durchmesser benutzt werden.

  • Den Torus. Er sitzt oben auf der Sekundärspule und schliest den Stromkreis auf Erde (die Luft oder Zimmerdecke).


Für den Sekundärschwingkreis benötigen wir keinen Kondensator, da die Spule mit Ihrer hohen Windungsanzahl selbst einen guten Stromspeicher abgibt.


Tesla-Coil


Sollte nun jemand den Gedanken verspüren, sich selbst eine Teslaspule zusammenbauen zu wollen, möchte ich noch darauf hinweisen, das dieser Transformator eine SEHR HOHE Spannung erzeugt und man im Umgang sehr vorsichtig sein sollte.
Auch sollte bei Arbeiten an den Kondensatoren der Netzstecker gezogen werden und diese geerdet werden. TESLASPULEN ERZEUGEN EINE TÖDLICHE STROMSTÄRKE!!!

Hier noch ein sehr eindrucksvolles Video einer Teslaspule in Aktion.








Ich hoffe ihr hattet mal wieder Spaß beim Lesen.
Bis zum nächsten mal,

SmOkEr

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